Sightseeing Gießen
Liebigmuseum Liebigdenkmal

Liebig-Museum


Justus von Liebig, der Namensgeber der Universität, hat 28 Jahre lang in Gießen geforscht. Hier machte er seine bedeutendsten Entdeckungen. Er gilt als der Begründer der organischen Chemie. Im zu Ehren wurde 1920 das Liebig-Museum eröffnet und zwar an Liebigs Originalarbeitsstätte, die sich in einem ehemaligen Wachlokal einer Kaserne befand und von ihm später erweitert und ausgebaut wurde. Dabei achtete Liebig sehr darauf, die Arbeitsbedingungen für seine Mitarbeiter und Schüler zu verbessern. Deshalb baute er sein Labor zu einem für damalige Verhältnisse extrem fortschrittlichen Arbeitsplatz mit Wasseranschlüssen und Abzügen für giftige Dämpfe um. Noch heute kann man im Liebig-Museum das „alte Laboratorium“, das „Wägezimmer“, das „analytische Labor“ mit den Apparaten zur Demonstration der Elementaranalyse, die Bibliothek mit sämtlichen Werken Liebigs, sein privates Labor und Arbeitszimmer und den Hörsaal, in dem er seine berühmten Experimentalvorlesungen hielt, besichtigen. Zu bestimmten Anlässen finden hier auch Führungen und Experimentalvorlesungen statt. Das Liebig Museum zählt zu den sechs wichtigsten Chemie-Museen der Welt.

Liebig-Denkmal


Das neue Liebig-Denkmal mit dem Kopf des berühmten Chemikers wurde 1953 zum 150. Geburtstag Liebigs an der Ostanlage enthüllt. Das ursprüngliche Liebig-Denkmal von dem Bildhauer Fritz Schaper aus dem Jahre 1890 stellte Liebig in Lebensgröße dar, flankiert von Minerva und Ceres. Es wurde jedoch im Zweiten Weltkrieg zerstört, nur der Kopf blieb erhalten. Dieser wurde, auf einer schlichten Steinsäule montiert, 1953 zum neuen Denkmal. Inzwischen wurde er durch eine Bronzekopie ersetzt. Das Original befindet sich im Liebig-Museum, um es vor Witterungseinflüssen zu schützen.

Quellen:


http://de.wikipedia.org/wiki/Liebig-Museum

http://www.giessen.de/Kultur_Freizeit_Sport/Museen_und_Ausstellungen/Liebig_Museum/

Geheimnisvolles Gießen – eine Entdeckungsreise mit Bobby und Molly, Hrsg: Universitätsstadt Gießen, Der Magistrat, Artur Klose Geheimnisvoller Verlag 2003, S. 26-27

http://de.wikipedia.org/wiki/Liebigdenkmal