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Unterer Hardthof Unterer Hardthof

Unterer Hardthof


Der Untere Hardthof war ursprünglich eine Brauerei. Von 1890 bis 1924 wurde er von den Brauereien Textor und Bichler betrieben. Schon damals war er wegen seiner vielen Freizeitangebote ein beliebtes Ausflugsziel der Gießener. Neben einem Ausflugslokal mit großer Terrasse und Blick auf die Stadt (heute Jugendherberge) gab es eine Radrennbahn mit Tribüne, wo auch internationale Radrennen stattfanden, und einen großen Kinderspielplatz. Unter Bichler entstanden die heute noch sichtbaren Gebäude wie die Mälzerei, die Bauten auf den Eiskellern und das turmartige Sudhaus. 1924 ging die Anlage in den Besitz der Stadt über, die sie an die Universität als landwirtschaftliches Versuchsgut verpachtete.

Im Laufe der Jahre wurden die Gebäude jedoch immer weniger genutzt und verfielen allmählich, sodass ein Abriss zur Diskussion stand. 1976 übernahm die „Interessengemeinschaft Unterer Hardthof” , ein Zusammenschluss aus Künstlern und Kunstschaffenden, Zug um Zug das Gelände in Erbpacht von der Stadt und gestaltetete den Komplex nach eigenen Bedürfnissen um. Heute leben und arbeiten hier mehr als 30 Parteien, die aber nicht mehr alle der Künstlerkolonie angehören. Das komplette Ensemble steht jetzt unter Denkmalschutz.

Unterer Hardthof Unterer Hardthof

Quellen:


http://untererhardthof.de/Unterer_Hardthof/DER_UNTERE_HARDTHOF.html

http://www.giessener-allgemeine.de/Home/Stadt/Uebersicht/Artikel,-Unterer-Hardthof-Von-der-Brauerei-zur-Wohnanlage-_arid,130550_regid,1_puid,1_pageid,113.html